Noch ist es gar nicht “unser” Grundstück, aber zum besseren Kennenlernen haben wir schon einmal einen Baugrundgutachter der Fa. BEGUMA entsandt, der geprüft hat, ob unser geplantes Haus auf diesem Grundstück überhaupt stehen bleibt, oder ob das ganze hinterher so aussieht.
Noch sieht es so aus:
- Bild vom Grundstück: Im Vordergrund die Spuren des Geologenmobils
Durch die Entnahme von zwei 6 m tiefen Bodenproben (Rammkernsondierungen) ergibt sich so Aufschluß auf die Bodenbeschaffenheit unseres zukünftigen Grundstücks. Der Geologe spricht zusätzlich zu den Untersuchungsergebnissen Empfehlungen zu Gründung, Bauwerksabdichtung, Versickerung, Hausbrunnen und der von uns geplanten Erdwärmepumpe aus.
Das Gutachten hatte ich dann schon per Mail am folgenden Tag:
Im großen und ganzen nichts ungewöhnliches, die letzte Eiszeit hat halt der Teltower Platte einiges an Geschiebelehmen hinterlassen, die eben “schluffig” sind. Blöd ist das insofern, als daß sie nicht frostfest sind und demzufolge zum Anfüllen der Baugrube und zum Terrassen- und Carportbau ungeeignet sind. Außerdem halten sie Schichtenwasser, was wir nicht auf “unserer” Seite der Kellerwand sehen wollen.
Da man hier im Berliner Raum aber im Grunde nur die Wahl hat zwischen Urstromtal mit Grundwasserspiegel knapp unter Geländeoberkante oder eben Geschiebemergel, haben wir uns jetzt eben für den Geschiebemergel als kleineres Übel entschieden.
Für uns heißt das:
- Keller als “schwarze Wanne” mit druckwasserdichten Lichtschächten
- Abfuhr von ca. 200 m³ Boden
- Zukauf von ca. 100 m³ Feinkies zum verdichtungsfähigen Verfüllen der Baugrube
- Abschied von der geplanten Garage, weil diese auch auf Kellersohle hätte gegründet werden müssen und damit mal eben schlapp das doppelte gekostet hätte. Carport ist auch schön.

